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„Als operativ tätiger Oberarzt habe ich eine Vielzahl von unterschiedlichen Operationen in hoher Anzahl durchgeführt. Mein operativer Fokus liegt auf der sogenannten minimal-invasiven Chirurgie (Schlüssellochtechnik). Die technischen Entwicklungen bei dieser Operationsmethode erlauben mittlerweile die Durchführung auch sehr komplexer Eingriffe. Ein modernes OP-Center steht in direkter Anbindung an meine Praxis für ambulante Eingriffe zur Verfügung. Die Kooperation mit der Gynäkologischen Abteilung der Agaplesion-Klinik unter der Leitung von Prof. Dr. med. C. Lindner (vorher Elim-Krankenhaus) erlaubt mir auch die Durchführung von Operationen, die einer stationären Versorgung bedürfen. Sollte bei Ihnen eine Operation (ambulant/stationär) geplant sein, kann ich diese auch dann durchführen, wenn Sie nicht Patientin in meiner Praxis sind. Ihr behandelnder Frauenarzt kann in diesem Fall eine Überweisung in meine Praxis für Sie ausstellen. Und auch eine Vorstellung ohne Überweisung ist jederzeit möglich. Nach einer entsprechenden Gynäkologischen Untersuchung (inkl. Ultraschall) werde ich mit Ihnen gemeinsam alle möglichen Therapieoptionen besprechen und im Falle einer notwendigen Operation diese zeitnah mit Ihnen planen.“

– Dr. T. Mohr

Ambulante Operation

Zwei moderne und neu gestaltete OP-Säle mit acht Aufwachbetten stehen in unserem Ärztecenter zur Durchführung ambulanter Operationen zur Verfügung.  Diese entsprechen höchsten Anforderungen an Technik und Hygiene. Die direkte Nähe zu unseren Praxisräumlichkeiten ermöglicht eine optimale Betreuung von Seiten des Operateurs, als auch von Seiten unseres OP-Teams (Anästhesie und OP-Schwestern). Nach einem Eingriff kann man in der Regel bereits nach 2–4 Stunden in Begleitung entlassen werden.

Stationäre Operation

Die Kooperation mit der Gynäkologischen Abteilung der Agaplesion-Klinik unter der Leitung von Prof. Dr. med. C. Lindner  (vorher Elim-Krankenhaus) erlaubt die Durchführung von Eingriffen, die einer stationären Versorgung bedürfen. Hierzu gehören größere minimal-invasive Eingriffe, aber auch Operationen, die über einen Bauchschnitt durchgeführt werden müssen sowie Krebsoperationen.

Operatives Spektrum

  • Diagnostische Bauchspiegelung (diagnostische Laparoskopie)

    Bei chronischen Schmerzen im Unterbauch oder auch im Rahmen der Sterilitätstherapie bei Kinderwunsch (Chromopertubation, siehe unten) kann diese ambulant durchgeführte Untersuchungsmethode eingesetzt werden. Dafür stehen uns extra kleine Kamerasysteme und Instrumente zur Verfügung, wodurch der Eingriff noch schonender erfolgen kann und nur kaum sichtbare Narben zurückbleiben.

  • Entfernung von Zysten/Tumoren der Eierstöcke

    Zysten und Tumoren werden ambulant oder stationär operiert. Fast immer erfolgt dieser Eingriff minimal-invasiv (Laparoskopie). Eine Therapie ist bei Beschwerden, bei besonders großen Zysten oder bei suspekten Befunden (v.a. Bösartigkeit) nötig. Die Diagnostik erfolgt im Vorfeld über eine Ultraschalluntersuchung.

  • Entfernung von Myomen aus der Gebärmutter

    Ein großes Feld meines operativen Spektrums liegt in der Therapie von Myomknoten. Ziel ist dabei eine möglichst schonende, der Erkrankung und Ihren Bedürfnissen (z.B. Kinderwunsch) angepasste Operationstechnik. Diese ist mit unterschiedlichen Verfahren möglich: laparoskopisch (Bauchspiegelung), hysteroskopisch (Gebärmutterspiegelung) und per Bauchschnitt.

  • Operation bei Endometriose

    Endometriose ist eine häufige Erkrankung der geschlechtsreifen Frau. Bei dieser Erkrankung befindet sich zyklusabhängige Gebärmutterschleimhaut im Bereich der Bauchorgane. Häufige Lokalisation sind die Eilleiter und Eierstöcke, aber auch eine Darmbeteiligung ist möglich. Ein umfangreiches Therapiekonzept, welches medikamentöse und operative Optionen beinhaltet, werde ich mit Ihnen ausführlich besprechen und Ihren Bedürfnissen anpassen.

  • Prüfung der Eileiterdurchgängigkeit bei Kinderwunsch (Chrompertubation)

    Eine mögliche Ursache für eine Sterilität (Kinderlosigkeit) kann die Verklebung der Eileiter sein. Diese sollte im Rahmen einer Sterilitätstherapie immer ausgeschlossen werden. In den meisten Fällen werden Verklebungen durch Entzündungen und Endometriose verursacht. Die Diagnose erfolgt per Bauchspiegelung (Laparoskopie), eine ambulante Operation, für die uns extra kleine Kamerasysteme und Instrumente zur Verfügung stehen. Dadurch wird der Eingriff noch schonender und es bleiben nur kaum sichtbare Narben zurück.

  • Sterilisationsoperation

    Bei abgeschlossener Familienplanung können auf Ihren Wunsch die Eileiter versiegelt/verödet werden. Dieser Eingriff wird minimal-invasiv (Laparoskopie) und ambulant durchgeführt.

  • Entfernung der Gebärmutter/Gebärmutterkörper (Hysterektomie)

    Sehr unterschiedliche Gründe können dazu führen, dass die Gebärmutter entfernt werden muss. Sämtliche operativen Verfahren werden in unserer Praxis angeboten. Bevorzugt ist das Vorgehen über eine Bauchspiegelung (LASH, TLH), aber auch die vaginale und abdominale (Bauchschnitt) Gebärmutterentfernung wird angeboten.

  • Konisation – Entfernung einer Kegels des Gebärmutterhalses bei Krebsvorstufen (Dysplasien)

    Wenn im Rahmen der Krebsvorsorge eine Krebsvorstufe oder bereits ein frühes Stadium von Gebärmutterhalskrebs erkannt wurde, wird eine Konisation nötig. Bei diesem ambulant durchgeführten Eingriff wird, unter Mitnahme des erkrankten Gewebes, ein Kegel mit einer Elektroschlinge (sog. Loop/LEEP) aus dem Gebärmutterhals entfernt. Für diesen Eingriff verwende ich ein Operations-Mikroskop, um möglichst gewebeschonend operieren zu können.

  • Ausschabung der Gebärmutter (Curettage, Abrasio)

    Dieser ambulante Eingriff wird bei Veränderungen der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) durchgeführt. Meist in Kombination mit einer Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie).

  • Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie)

    Mit einer kleinen Kamera wird über die Vagina die Schleimhaut (Endometrium) des Gebärmutterhalses (Cervix) und des Gebärmutterkörpers beurteilt. Gezielte Probeentnahmen sind möglich. Bei Veränderung wie z.B. bei Polypen, bestimmten Myomen oder auch bei einigen Fehlbildungen der Gebärmutter (Uterus supseptus/septus) können diese durch ein spezielles sogenanntes operatives Hysteroskop schonend therapiert werden.

  • Endometriumablation (Destruktion der Gebärmutterschleimhaut)

    Bei Störung der Regelblutung (zu starke Blutung oder Dauerblutungen) und abgeschlossener Familienplanung, kann die Gebärmutterschleimhaut über einen hysteroskopischen Eingriff (siehe oben) verödet werden. Wir führen die Endometriumablation auch mit einem Goldnetz durch.

  • Operation bei gestörten Schwangerschaften (Abort, Absaugmethode)

    Mit einem kleinen Sauger wird die gestörte Schwangerschaft aus der Gebärmutterhöhle entfernt. Dieses ist ein notwendiger Eingriff, um Infektionen oder auch starke Blutungen zu verhindern.

Frauenärzte
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Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe
Arzt für spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin